BETTWANZEN

Wo leben Bettwanzen?
Bettwanzen sind blutsaugende Insekten, die ursprünglich aus den Tropen stammen. Sie sind jedoch mittlerweile weltweit verbreitet und kommen häufig in städtischen Gebieten vor, wo viele Menschen leben und übernachten.
Sie können sich auch in öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bussen und Zügen aufhalten.
Bettwanzen verstecken sich tagsüber in Ritzen oder Spalten in der Nähe von Betten, unter Teppichen, hinter Fußleisten und in Möbeln. Da sie nachtaktiv sind und nach Nahrung suchen, ernähren sie sich von menschlichem Blut.

Woran man Bettwanzen erkennen kann:
Bettwanzen sind kleine, nachtaktive, flugunfähige Insekten (sie können nicht fliegen) von 4–8 mm Länge. Sie sind rotbraun und haben einen flachen, ovalen Körper. Erkennungsmerkmale sind neben den Wanzen selbst auch Kotspuren (Ausscheidungen), Häutungshüllen und rote Stichstellen auf der Haut, wobei die Stiche jucken können.

Vermehrung:
Ein Weibchen legt bis zu 150 Eier. Die Entwicklung vom Ei zur erwachsenen Wanze dauert bei guten Bedingungen etwa 4–5 Wochen.

Stiche:
Bettwanzenstiche sind oft kleine, rote, juckende Beulen oder Pusteln, die häufig in einer Linie oder Gruppe auftreten. Sie können flach oder erhaben sein und bei manchen Menschen stärker anschwellen oder sogar Bläschen bilden. Die Reaktionen sind individuell, und die Stiche können von Juckreiz, Rötungen und Schwellungen begleitet sein.

Was kann man gegen Bettwanzen machen:

  • Verstecke der Bettwanzen gründlich reinigen und befallene Oberflächen putzen, um Eier und Jungtiere zu entfernen.
  • Bettwanzen mit einem Staubsauger entfernen und anschließend den Staubsaugerbeutel entsorgen.
  • Bettwäsche und Kleidung bei mindestens 60 °C waschen, um die Bettwanzen abzutöten. Matratzen, Teppiche oder Möbel mit 70 °C heißem Dampf reinigen.

von Emma